

Weitere Bestattungsarten
Die Seebestattung, Gruftbestattung, Baum oder Naturbestattung, Aschenstreuwiese Die Seebestattung:
Die Urne wird in der Ostsee, Nordsee oder in der Adria dem Meer übergeben. Die Seebestattung muss behördlich genehmigt werden.
Es besteht die Möglichkeit, dieser Urnenbeisetzung auf See beizuwohnen, die Beisetzungsstelle wird beurkundet. Über andere Sonderbestattungsarten (die Weltraumbestattung u. a.) berät Sie Ihr Bestatter.
Die Gruftbestattung
Familiengräber oder auch Gruft Gräber genannt , erhalten durch die Anbringung einer Grabdeckplatte aus Stein ein, gruftartiges Aussehen und geben vier, sechs, neun oder mehr Verstorbenen Platz.
Die zulässige Anzahl an Beilegungen ist unterschiedlich und wird von dem Magistraten oder Bezirkshauptmannschaften festgelegt.
Das Benützungsrecht kann zunächst für 60 Jahre erworben und auf Verlangen jeweils um weitere 10 Jahre verlängert werden.
In gemauerten Grabstellen dürfen nur Metallsärge, mit Metall ausgelegte Holzsärge oder Holzsärge mit dichtschließenden Metallsärgen als Übersärge verwendet werden.
Verstorbene, die in einer öffentlich zugänglichen Grabstelle (Mausoleum, Kapelle und ähnliches) bestattet werden sollen, müssen in einem Doppelsarg untergebracht werden; beide Särge müssen aus widerstandsfähigem Metall oder aus einem gleichwertigen, nicht verrottbaren, luft- und flüssigkeitsundurchlässigen Material bestehen. Die Särge sind luftdicht zu verschließen (verlöten).
Baum oder Naturbestattung
Der erste "Wald der Ewigkeit" befindet sich in Pressburg (Bratislava) in unmittelbarer Nähe eines wunderschönen Waldurnenhaines auf Friedhofsgelände mit Krematorium. Nur ca. 45 Minuten östlich von Wien.
Der erste "Wald der Ewigkeit" in Österreich welcher noch auf seine letzte Genehmigung wartet befindet sich in Wien 14; Mauerbach.
Es gibt sie in der Schweiz und in Deutschland schon seit langem diese alternative Bestattungsart der Aschenbeisetzung. Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich von der konventionellen Bestattungsart und den damit verbundenen Zeremonien und Verpflichtungen nicht angesprochen fühlen. Menschen aller Religionsbekenntnisse sowie Menschen ohne Konfession sind hier willkommen.
Der Gedanke, dass die Asche des Verstorbenen im Wurzelbereich des Baumes aufgenommen wird und somit sinnbildlich in ihm "weiterlebt", scheint vielen Menschen annehmlich. Außerdem die Ungewissheit und die Frage nach einem "Weiterleben" wir hier auch nicht mehr als so relevant empfunden, da an dem Baum der Wechsel der Jahreszeiten beobachtet werden kann.
Der "Wald der Ewigkeit" bietet künftig eine stimmungsvolle Ruhestätte außerhalb normaler Friedhöfe und ist für viele Menschen, die sich eine naturnahe Bestattung wünschen, eine echte Alternative.
Der Baum
Der Baum ist der Mittelpunkt unseres Denkens - ein Mythos in vielen Religionen. Der Baum nimmt die Asche als Nährstoff auf, man wird so zu einem Teil dieses Baumes und zum Sinnbild für das Fortbestehen des Lebens. Es ist zudem eine sehr persönliche Erinnerung an den Verstorbenen. Die Asche des Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt.
Aschenstreuwiese Aschenverstreuung auf einer schönen Wiese in Pressburg (45 min östlich von Wien) an. Diese Wiese befindet sich auf einem schönen, großen, parkähnlichen Areal mit angeschlossenem Waldurnenhain, in der Nähe des Krematoriums. Hier ist es erlaubt, die Asche frei auf dieser Wiese zu verstreuen. Dies kann im Rahmen einer persönlichen Verabschiedungs-Zeremonie mit Angehörigen oder auch anonym, stattfinden.
Naturbestattungen
Oase der Ewigkeit - dem Himmel ein Stück näher. Naturbestattung in den Schweizer Bergen. In der herrlichen Natur der Walliser Alpen können Sie Ihre Asche, oder die Asche Ihrer Angehörigen auf natürliche Art bestatten lassen und errichten eine bleibende Gedächtnisstätte.
Die Bergbestattung bietet 3 Möglichkeiten:
Wiesenbestattung:
Die Asche wird auf einer wunderschönen Almwiese in einem Blumenmeer ausgestreut.
Baumbestattung:
Die Asche wird an einer Baumgruppe in der "Oase der Ewigkeit" eingearbeitet. Es kann auch Ihr persönlicher Gedächtnisbaum gepflanzt werden.
Felsbestattung:
Hier wird die Asche an einem Gemeinschaftsfelsen bestattet.
Auf Wunsch kann auch ein persönlicher Familienfelsen reserviert werden.
NEU: Bergbachbestattung:
Jetzt ist es auch möglich, die Asche einem wild schäumenden Bergbach zu übergeben. Dieser trägt die Asche mit sich über die Rhone, bis hin zum Mittelmeer.
Auch ein religiöser Beistand (evangelisch oder katholisch) kann für die Verabschiedungsfreier vor Ort vermittelt werden.
Und natürlich kann auch schon zu Lebzeiten die Bestattungsform gewählt und garantiert werden.








